24. Oktober 2017

Expopharm 2017: Digitaler Fortschritt - wissenschaftlicher Rückschritt

 

24. Oktober 2017

Die Digitalisierung schreitet voran. Dies spiegelt sich auch an vielen Ständen auf der diesjährigen expopharm in Düsseldorf wider. Unternehmen präsentieren ihre digitalen Lösungen für den Apothekermarkt und ergänzen ihr Sortiment um Koffeinpräparate für die Leistungsfähigkeit im stressigen und digitalen Alltag. Doch entgegen diesem Fortschritt wurde auch ein wissenschaftlicher „Rückschritt“ thematisiert.

Seit März dürfen Ärzte in Deutschland legal Cannabis-Rezepte verschreiben. Der Apotheker Dr. Christian Ude klärt in seinem Vortrag über Vorschriften für Cannabis-Rezepte, Hinweise für den Patienten und natürlich allgemein über die Handhabung von Cannabis-Blüten auf. Auch wenn der Einsatz von diesen Blüten für eine kleine Patientengruppe sinnvoll sein kann, beschreibt Ude diese Entwicklung aus wissenschaftlicher Sicht als Rückschritt. Joints und Kekse seien keine vorgesehenen Darreichungsformen, jedoch beinahe buchstäblich in aller Munde.

Doch nun zurück zum Fortschritt: Der politisch gewollte Ausbau der Digitalisierung des Gesundheitssystems zeigt erste eindrucksvolle Ergebnisse. „Digitale Services und persönliche Beratung vor Ort sind keine Gegensatzpaare, sie bieten wertvolle Synergieeffekte zum Nutzen der Patienten und Verbraucher“, so Metin Ergül, Geschäftsführer der Avoxa-Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH. Wir sind gespannt, welche Systeme sich durchsetzen werden und wie der Apothekenbesuch der Zukunft aussieht.

Gegenwärtig beschäftigt sich die Branche viel mit dem Thema Prä- und Probiotik, ebenso mit dem heutigen Leistungsdruck und den steigenden Anforderungen der Verbraucher an die Produkte.

In Kombination mit dem Thema Darmgesundheit ist auch der Säure-Basen-Ausgleich auf dem Vormarsch. Uns sind viele unterschiedliche Lösungen für eine gesunde Balance im Körper über den Weg gelaufen, von Tabletten, Pulvern und Drinks bis hin zu Basebädern.

Häufig zu sehen waren jedoch auch Energielieferanten jeglicher Art, meistens in Form von Pulver oder Liquids. Um im stressigen Alltag durchzuhalten greifen Verbraucher oft auf Koffeinpräparate mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen zurück. Doch körperliche und geistige Leistungssteigerung reicht längst nicht mehr aus – der neue, bewusste Verbraucher erwartet von seinen Produkten zusätzlich noch bestimmte Zertifizierungen im Sinne der Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Eignung der Produkte für Vegetarier oder Veganer. Der Markt richtet sich immer mehr danach aus und bringt viele Naturprodukte hervor.

Unser Besuch auf der expopharm hat sich wieder einmal gelohnt. Wir haben einige neue Kontakte geknüpft und freuen uns auf die darauffolgende Zusammenarbeit - und natürlich auf viele tolle neue Produkte.

 

 

Digital Health Footprint: - Was hat es damit auf sich?

 

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24. Oktober 2017

Das Sammeln verschiedenster Informationen über unsere Fitness und Ernährung gehört in vielen Haushalten zum täglichen Leben dazu. Ganz automatisch erfassen Smartphones und Fitness Tracker Unmengen an Daten über die Anzahl der gelaufenen Schritte und Stockwerke, den Puls, den Schlafrhythmus, verbrauchte Kalorien und vieles mehr. In sogenannten Ernährungsapps kann manuell erfasst werden, welche Lebensmittel der Verbraucher wann und in welcher Menge zu sich genommen hat. Dadurch ergibt sich der sogenannte Digital Health Footprint. Würde man all diese Informationen mit Gesundheitsindikatoren wie Blutdruck, Cholesterin- und Insulinspiegel in Verbindung bringen, entstünde ein großes Bild davon, wie die einzelnen Elemente miteinander verzahnt sind und sich gegenseitig beeinflussen. Einer personalisierten Ernährung stünde nichts mehr im Wege. Soweit die Theorie.

Was würde das für jeden einzelnen bedeuten?

Da Fitness, Ernährung und Informationen über den eigenen Gesundheitsstatus immer stärker beachtet und aufeinander abgestimmt werden, bietet sich das Potential, die Auswahl an Lebensmitteln noch mehr auf die Endverbraucher zuzuschneiden und somit eine gesunde Lebensweise einfacher zu machen als jemals zuvor. Man könnte den Konsumenten die tägliche Entscheidung abnehmen, was sie kaufen und was sie essen sollen. Je nach Bedarf oder Aufnahmefähigkeit bestimmter Nährstoffe wird ein individueller Ernährungsplan zusammengestellt. Auch bei der Supplementierung würde es hier einen entscheidenden Vorteil geben. Proteinprodukte für einen verbesserten Muskelaufbau oder Produkte für mehr Leistungsfähigkeit könnten gezielt ausgewählt werden – je nach Aufnahme- und Verwertungsfähigkeit des Körpers. Die Vorteile ergeben sich auch schon bei „gewöhnlicheren“ Produkten für ein gestärktes Immunsystem, innere Ruhe oder schönere Haut. Beispielsweise gibt es Menschen, deren Körper das Element Q10, welches für einen hautstraffenden Effekt sorgt, nicht spalten kann. In diesem Falle müsste ein Präparat gewählt werden, das Q10 bereits in seiner gespaltenen Form enthält. Und das waren längst noch nicht alle Möglichkeiten.

Die Forschung arbeitet auf Hochdruck, um diesen Zukunftsplan möglich zu machen. Wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen im Bereich Personalized Nutrition und bleiben dran.

 

 

Gründer gesucht!

 

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04. Juli 2017

Alarmierende Zahlen des KfW-Gründungsmonitors 2017 zum Thema „Gründungsverhalten in Deutschland“: Im vergangenen Jahr gründeten gerade einmal 672.000 Deutsche ihr eigenes Unternehmen. Das sind 250.000 weniger als noch vor zwei Jahren und nur halb so viele wie vor zehn Jahren – und das obwohl die Zahl der Gründer mittelfristig gesteigert werden soll. Zur Unterstützung von Unternehmensgründern gibt es sogar äußerst interessante Zuschussmodelle zum Wagniskaptial. Dennoch geht die Zahl der Unternehmensgründungen kontinuierlich zurück.

Dies ist volkwirtschaftlich mit Sorge zu betrachten. Denn: Fehlen heute die Gründer, leidet die Wettbewerbsfähigkeit von morgen ganz erheblich darunter. Deshalb beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Gründe zu diesem Rückgang geführt haben.

Der Beschäftigungsrekord in Deutschland und gleichzeitig die positiven Konjunkturdaten sind sicherlich zwei entscheidende Faktoren. Aufgrund der brummenden Wirtschaft stehen genügend Arbeitsplätze zur Verfügung, sodass viele talentierte Menschen mit einer Gründungsidee das sichere Arbeitsverhältnis einem Neustart vorziehen. So bleiben nicht nur sogenannte „Notgründer“, die mangels beruflicher Einstiegsmöglichkeiten ein Unternehmen gründen, sondern hauptsächlich die „Chancengründer“ aus. Das sind diejenigen, die eine exzellente Geschäftsidee mit ihrer Unternehmensgründung umsetzen.

Für das Ausbleiben von Gründungen ist natürlich nicht ausschließlich die positive konjunkturelle Entwicklung verantwortlich. Viele Start-Ups scheitern schlichtweg sehr schnell, nur eine von zehn Gründungen ist letztlich nachhaltig erfolgreich. Trotz vieler Bemühungen auf universitärer Seite fehlt in Deutschland häufig der notwendige Support aus der Wirtschaft. Ob eine Gründungsidee auf einen relevanten Markt trifft und welche Investitionen für die Markterschließung notwendig sind, ist nicht einfach herauszufinden. Dazu braucht es viel Erfahrung, die Gründer oftmals – und verständlicherweise - nicht haben.

Das war und ist für uns der Grund, das „KIOBIS_House of Innovation“ zu gründen. Wir möchten Gründern die Chance geben, ihre tollen Geschäftsideen auf den Markt zu bringen und trotzdem eine gewisse Sicherheit zu haben. Neben Beteiligungskapital und Räumlichkeiten zum Arbeiten bieten wir einen ausgewogenen Support – ob bei Marketingfragen, Verwaltung und Organisation oder rechtlichen bzw. steuerrechtlichen Angelegenheiten. So erhält das Start-Up alle Informationen und Hilfen, die für einen erfolgreichen und nachhaltigen Markteintritt benötigt werden. Unsere erfahrenen Manager aus nahezu allen Bereichen der Unternehmensgruppe stehen den Gründern mit Rat und Tat beiseite – und das in Büroräumen nebenan.

Gesucht sind Gründungsideen aus den Themenfeldern Gesundheit, Life Science, Ernährung, Pharmakologie oder Medizintechnik. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und auf tolle Ideen!

Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.kiobis-gmbh.de/beteiligungen/. Zum direkten Kontaktformular geht’s hier entlang.

 

 

Vitafoods 2017 in Genf: Personalisierte Ernährung und Nutrikosmetik – Die Trends der nächsten Jahre

 

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Nachbetrachtung von Sven Hardt

04. Juli 2017

 

Mai ist traditionell die Zeit für das Familientreffen der Nahrungsergänzungsmittelbranche auf der Vitafoods in Genf. Eine gute Gelegenheit, Lieferanten und Partner zu treffen, aktives Networking zu betreiben und sich über Trends und Innovationen zu informieren.

Wie in den letzten Jahren schon erkennbar, hat sich auch 2017 kein großer Innovationsschub abgezeichnet; Themen wie Omega-3 und Probiotik wurden auch diesmal in unterschiedlichen Qualitäten und Anwendungsformen ausgereizt, Rohstoffe wurden nur im Detail verbessert.

Die Branche ist eben vollständig im Zeitalter der HCVO (Health-Claims-Verordnung) angekommen, hat sich mit den Vorgaben arrangiert und jeder kann die Klaviatur der Claims mehr oder weniger gut spielen.

Dennoch sind einige Trends zu beobachten, die in der Zukunft den Nahrungsergänzungsmittelmarkt immer stärker beeinflussen werden, auch weil sie zunehmend die wirklichen Nutzenerwartungen der Verbraucher in den Fokus rücken:

Der Bedarf nach personalisierter Ernährung und Nahrungsergänzung wächst. Anbieter und Hersteller müssen zukünftig verstärkt in der Lage sein, den Kunden passgenaue Produkte liefern zu können. Für Unternehmen, die auf Massenproduktion ausgerichtet sind, eine noch unlösbare Herausforderung. Bislang können nur Produktkonzepte für größere Zielgruppensegmente (Kinder, Schwangere, Veganer usw.) angeboten werden.

In diese Thematik spielt der Wunsch der Verbraucher nach ganzheitlicher Gesundheitsprävention mit hinein. Es geht nicht mehr nur um den Schutz von innen, sondern zunehmend auch um den von außen. Konsistente Produktsysteme sind gefragt, die zusammen wirken, den Körper von innen stärken und gleichzeitig gegen die äußeren schädlichen Umwelteinflüsse schützen. Nutrikosmetik ist der Markt der Zukunft. Unter dieser Perspektive erscheint es gar nicht mehr so erstaunlich, dass auch Produkte zur äußeren Anwendung auf einer Messe für Nahrungsergänzungsmittel zu finden sind.

Folglich werden die Produktkonzepte (für die Anbieter) immer komplexer, um es den Endverbrauchern im Gegenzug einfacher zu machen (Convenience ist auch ein Trend, der nicht an Relevanz verliert.).

Deshalb braucht es ein interdisziplinäres Produktmanagement, das nicht nur die Anforderungen eines einzelnen Herstellers zu beachten hat, sondern unternehmensübergreifend alle einzelnen Komponenten zusammen bringt. International ausgerichtete und agierende Konzerne wie DSM oder OmniActive sind hier eindeutig im Vorteil und können umfangreiche Studien und Konzepte z. B. zum Thema "Blue Light Protection" entwickeln.

Aber auch diese Unternehmen brauchen Partner und Networking-Strukturen, damit die Konzepte zu den Herstellern und letztendlich zu den Endverbrauchern gelangen können – und hier kommen wir von KIOBIS ins Spiel. Schon deshalb ist das Familientreffen in Genf für uns immer wieder einen Besuch wert.

 

 

KIOBIS "Top 5" der amüsantesten PreWorkout Booster

 

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04. Juli 2017

Platz 5

Suizide Zero

 

Die before you stop! Geschmacksrichtung: Mörderische Mandarine–Orange

 

Platz 4

Valhalla Vikingstorm

In den Fitness-Olymp kommt man damit wohl nicht - sagen die Rezensionen.

 

Platz 3

CATZKILL Paranoia by Not4Pussy

Der Katzentrend hat nun auch die Welt des Sports erreicht. Aber vorsicht: Nicht für Warmduscher geeignet!

 

Platz 2

Chaos and Pain Cannibal Ferox Amped Apocalypse - Jungle Warfare

Die Büchse der Pandora - schon der Name lässt nichts Gutes vermuten.

 

Platz 1

Gods Rage Teutonic Sword Brothers War Berry

Das sprengt Ihnen buchstäblich das Kettenhemd und macht Sie zu einem unbesiegbaren Ordensritter.